Asthma und Sport

Durch den Verlust körperlicher Leistungsfähigkeit kommt es schon bei geringeren Belastungen zu noch stärkerer Atemnot, und der Asthmatiker wird in seinem Vermeidungsverhalten bestärkt.
Um diesem Dilemma zu entgehen, gibt es nur eine Alternative: Sie müssen wieder körperlich aktiver werden, und dazu wollen wir Ihnen hier ein paar Tipps geben. Vor allem der erste Schritt ist oft der schwierigste, wenn nach jahrelanger Bewegungsarmut fehlt das Selbstvertrauen in den eigenen Körper.

Einfache Ratschläge für risikoarmen Sport

  • Günstig für Asthmatiker sind dynamische Sportarten (z.B. Schwimmen, Segeln, Wandern, Tanzen, Fahrradfahren, Walking, Joggen).
  • Ungünstig sind Sportarten mit einer plötzlichen und maximalen Anstrengung (z.B. schnelles Radfahren, nicht angeleiteter Kraftsport).

  • Bei Mannschaftsspielen ist zu beachten, dass man die eigene Leistungsfähigkeit in der Spielbegeisterung oft überschätzt.

  • Voraussetzung für jeden Sport sind stabile Atemwege (grüne Zone der Ampel).

  • Achten Sie auf die Umgebung: Allergien beachten; kaltes Wasser, kalte Luft und grosse Höhen (> 2000 m) meiden.

  • Denken Sie an eine ausreichende Aufwärmphase (10–15 Min.).

  • Inhalieren Sie bei einem bekannten Anstrengungsasthma 15 Min. vorher ein kurzwirksames Betamimetikum (Notfall-Spray).

  • Führen Sie für den Notfall immer Ihr Notfall-Spray und das Peak-Flow-Meter mit.

  • Machen Sie, wenn möglich, nicht allein Sport. Wenn Sie ein Mobiltelefon mit sich führen, kann dies zusätzlich Sicherheit geben.




Maja Simic
Senior Product Manager Special Products