Einmal Allergie, immer Allergie?

Im Einzelfall ist es nicht einfach vorherzusagen, wie sich eine Allergie entwickeln wird. Die Intensität der allergischen Reaktion kann im Laufe des Lebens schwanken. Oft nimmt mit fortschreitendem Alter die Reaktionsfähigkeit des Immunsystems ab, und die allergische Reaktion schwächt sich ab.

Gerade bei jüngeren Menschen kann sich die Allergie auch ausweiten und sich auf Stoffe ausdehnen, die bisher toleriert wurden. Die Beschwerden können sogar stärker werden.
 
Allergiker sind anfälliger für bestimmte Erkrankungen. Die Schwellung und Entzündung der Nasenschleimhaut erhöht das Risiko für Entzündungen der Nebenhöhlen und des Mittelohrs. Über 80 Prozent der seit langen Jahren von einer ganzjährigen (perennialen) Rhinitis Geplagten haben Veränderungen in den Nasennebenhöhlen. Schleimhautvorwölbungen (Polypen) in Nase und Nasennebenhöhlen entstehen ebenfalls häufiger.
 
Auch ein Wechsel des Schauplatzes der Allergie ist möglich. Bei immerhin 40 Prozent der Betroffenen kommt es im Schnitt nach acht Jahren Heuschnupfen zum so genannten Etagenwechsel. Anstatt oder zusätzlich zum Heuschnupfen entwickelt sich ein allergisches Asthma. Einzige Vorbeugung: Rechtzeitige und angemessene Behandlung des Heuschnupfens.




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