Behandlung und Nachsorge

Viele Frauen mit Brustkrebs möchten so viel wie möglich über ihre Krankheit und Behandlungsoptionen erfahren. Sie möchten aktiv an den Entscheidungen über ihre medizinische Versorgung teilnehmen. Mehr über die Krankheit zu wissen, hilft vielen, damit fertig zu werden. Aber wie viele Informationen eine Frau letztlich haben möchte und wie sie damit umgeht, ist ihre persönliche Entscheidung.

Der Schock nach einer Krebsdiagnose erschwert es, an alle Fragen zu denken, die man dem Arzt stellen möchte. Als Gedankenstütze kann z.B. eine Liste mit Fragen dienen, die man zum Termin mitnimmt (siehe «Fragen der Patientin an ihren Arzt»).
 
Der Arzt überweist eine Frau mit Brustkrebs unter Umständen an einen Spezialisten, oder die Frau bittet selbst um eine Überweisung. Die weitere Behandlung erfolgt in der Regel durch spezialisierte Gynäkologen, Onkologen, Radiologen und plastische Chirurgen – meist in Zusammenarbeit.
 
Die Behandlung beginnt im Allgemeinen möglichst rasch nach Diagnosestellung. Die meisten Patientinnen haben genügend Zeit, mit ihrem Arzt über Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen oder eine zweite Meinung einzuholen und sich weiter über Brustkrebs zu informieren, bevor sie eine Entscheidung über die Behandlung treffen.
 
Wenn die Patientin vor Beginn der Behandlung eine zweite Meinung über die Diagnose und die Behandlungsmöglichkeiten hören möchte, sollte sie mit ihrem Arzt darüber sprechen.




Seraina Carolo-Schaffner
Head BU Hospital & Oncology