Was ist der Blutdruck?

Damit das Blut jede Stelle des Körpers erreichen kann, muss es mit einem gewissen Druck aus dem Herzen gepresst werden. Weil das Herz nicht kontinuierlich, sondern – ähnlich wie ein Blasenbalg – in kleinen Stössen pumpt, schwankt der Blutdruck immer zwischen zwei Werten. Solange sich das Herz zusammenzieht (Systole), drückt es Blut in die Arterien und der Blutdruck steigt.

Wenn sich das Herz maximal zusammengezogen hat, ist der höchste Wert des Blutdrucks erreicht. Man nennt diesen oberen Wert den systolischen Blutdruck. Danach beginnt die Erschlaffungsphase (Diastole), in der sich die Herzkammern füllen und kein Blut in die Arterien gepumpt wird. Deshalb fällt der Blutdruck wieder auf den niedrigsten Wert ab. Dieser untere Wert heisst diastolischer Blutdruck. Damit wird deutlich, warum bei der Blutdruckmessung immer zwei Werte angegeben werden, z.B. 120 zu 80. Die Einheit ist mmHg, gesprochen «Millimeter Quecksilbersäule».
 
120 = systolischer Blutdruck = oberer Wert
80 = diastolischer Blutdruck = unterer Wert




Monika Widmer
Product Manager