Was sollte man über den Magen-Darm-Trakt wissen?
Unser Körper – genauer gesagt unser Stoffwechsel – ist auf die regelmässige Zufuhr von Nahrungsmitteln und Flüssigkeit angewiesen. Dadurch erhalten wir Nährstoffe in Form von Kohlenhydraten, Eiweissen, Fetten, Vitaminen, Mineralien und andere mehr sowie das notwendige Wasser. Was versteht man unter «Stoffwechsel»? Ganz einfach: die Umwandlung von Nährstoffen in Energie, Muskeln, Zellen, Knochen, Organe, Hormone und sogar in Gefühle – letztlich alles, was uns als Menschen ausmacht.
| Im Laufe unseres Lebens verzehren wir etwa 50 Tonnen Lebensmittel und Getränke. Diese bestehen im Durchschnitt aus etwa 3 Rindern, 10 Schweinen, 2000 Fischen, 1000 kg Käse, 5000 Broten, 6000 Stück Butter und vielem anderem mehr. |
| Manchmal gerät unser Magen-Darm-Trakt «aus dem Takt». Probleme unseres Verdauungssystems gehören auch heute noch zu den häufigsten Erkrankungen. In früheren Zeiten waren es mangelnde Hygiene und die schnelle Verderblichkeit von Lebensmitteln, die eine zentrale Rolle als Ursache gespielt haben. Heutzutage sind sehr oft Stress, falsche Ernährung und unzureichende Bewegung die auslösenden Faktoren einer Magen-Darm-Erkrankung, so dass man auch von typischen Zivilisationsfaktoren sprechen kann. |
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| Unser körperliches Wohlbefinden ist von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Ganz entscheidend für dieses Wohlbefinden sind aber eine gute Ernährung und ein gut funktionierendes Verdauungssystem. Viele Redewendungen aus unserem täglichen Sprachgebrauch wie «Essen hält Leib und Seele zusammen», «Liebe geht durch den Magen» oder auch «Ich habe ein gutes Gefühl im Bauch» weisen auf den wichtigen Zusammenhang zwischen Befindlichkeit und Verdauung hin. Umgekehrt kann jemandem aber auch etwas «auf den Magen schlagen» oder eine «Wut im Bauch» hervorrufen. |