Ihr Asthma – auf diese fünf Dinge kommt es an Sie müssen selbst aktiv werden, wenn Sie Ihre Erkrankung in den Griff bekommen wollen. Regelmässige Arztbesuche und wirksame Medikamente allein reichen nicht aus, sondern Sie müssen selber Verantwortung übernehmen, dann können Sie trotz des Asthmas ohne Einschränkung am Leben teilnehmen und zudem das Fortschreiten der Erkrankung verhindern.
- Verbessern Sie Ihr Wissen über die Krankheit und akzeptieren Sie, dass diese Erkrankung Sie lebenslang begleitet, dann gewinnen Sie auch mehr Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung. Entscheidend ist hier vor allem das praxisrelevante Wissen, was in welcher Situation zu tun ist. Und dann wissen Sie auch, welche Auslöser und Verstärker Sie meiden müssen.
- Ihr Sicherheitsgurt: Kontrollieren Sie Ihre Erkrankung mit dem Peak-Flow-Meter. Erst wenn Sie jede Verschlechterung zuverlässig und frühzeitig erkennen, indem Sie die Erkrankung konsequent kontrollieren, können Sie Anfälle vermeiden.
- Behandeln Sie das Asthma konsequent mit Medikamenten. Auch in beschwerdefreien Zeiten muss die medikamentöse Behandlung strikt eingehalten werden. Aber so variabel die Beschwerden bei Asthma sind, so flexibel muss auch die Therapie sein. Ihr Arzt muss Ihnen einen massgeschneiderten Medikamentenplan zusammenstellen.
- Lernen Sie im Notfall sicher zu reagieren. Geschulte Asthmatiker haben seltener Anfälle, und falls doch, dann weniger ausgeprägt. Wenn es dennoch einmal soweit kommt, lassen Sie sich von Ihrem Arzt einen schriftlichen, individuellen Notfallplan geben. Dann wissen alle, was im Notfall zu tun ist.
- Erlernen Sie die Grundlagen der Atemtherapie. Die Basismassnahmen der Atemtherapie wie «dosierte Lippenbremse» und atemerleichternde Körperstellungen sind gerade im Notfall unerlässlich.
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