Eine Erkrankung – viele Gesichter: Das Asthma bronchiale hat unterschiedliche Erscheinungsformen, denen aber als Gemeinsamkeit die Entzündung in den Atemwegen zugrunde liegt. Allergisches Asthma: Diese Form ist durch vermehrte Beschwerden bei Kontakt mit Allergenen gekennzeichnet, durch einen Krankheitsbeginn in der Kindheit sowie bekannte Allergien in der Familie. Nicht-allergisches Asthma: Oft tritt diese Form erstmals im höheren Lebensalter auf, nicht selten im Anschluss an einen Bronchialinfekt. Häufig sind bereits vorher Probleme im Bereich der Nase («Polypen») oder den Nasennebenhöhlen bei den Betroffenen aufgetreten. Anstrengungsasthma: Auch das Anstrengungsasthma, das bei Kindern viel häufiger zu finden ist als bei Erwachsenen, ist keine unabhängige Erkrankung. «Aspirin»-Asthma: Hier wird die Atemnot durch Schmerzmittel vom Typ «Aspirin» (Acetylsalicylsäure) ausgelöst, die häufig bei Schmerzen, Fieber, Entzündungen und rheumatischen Beschwerden eingesetzt werden. Wer einmal auf ein Schmerzmittel mit Atemnot reagiert hat, muss in Zukunft diesen Wirkstoff meiden. Wer bisher diese Medikamente vertragen hat, kann diese auch weiterhin bei Bedarf einnehmen.
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