Auslöser oder Verstärker von Atemnot

Oft wundert man sich, dass bei einem selbst ein bestimmter Reiz, z.B. Pollen, zu Atemnot führt, während andere Asthmatiker damit keine Probleme haben. Aber genau das ist typisch für die Erkrankung: Jeder Asthmatiker hat sein individuelles Asthma und eine bestimmte Auswahl von Reizen, die zu Atemnot führen. Einige häufige Auslöser oder Verstärker von Atemnot haben wir hier aufgeführt:

Allergische Reize:

  • u.a. Hausstaubmilbenkot, tierische Allergene (z.B. Speichel, Haare), Pollen,
    Schimmelpilze, Bettfedern, Nahrungsmittel, Nahrungsmittelzusatzstoffe,
    berufliche Allergene (z.B. Mehl, Backhilfsstoffe).

Nicht-allergische Reize:

  • chemische Reize: u.a. Haushaltsreiniger, Autoabgase, Körperpflegemittel,
    Sprays (Haarsprays), Farben und Lacke, Dunst (Kochen, Braten), Tabakrauch,
    ätherische Öle, Medikamente.
  • sonstige Reize: u.a. Infekte, Wettereinflüsse (Kälte, Wärme), körperliche und
    seelische Belastung, Stress, Sprechen, Singen, Lachen, Weinen, Husten, Hormone.

Wenn die Auslöser der Atemnot bekannt sind, sollte man sie, wenn möglich, meiden. Aber oft ist es einfach nicht möglich, allen Auslösern von Atemnot aus dem Weg zu gehen. Daher muss man die chronische Entzündung in den Atemwegen behandeln, die für die Überempfindlichkeit der Atemwege verantwortlich ist. Wenn dann ein Reiz auf stabile Atemwege trifft, tritt der Anfall nicht oder
weniger stark auf.




Maja Simic
Senior Product Manager Special Products